Aber nein – wir haben selbstverständlich keinen Termin verbummelt. Vielmehr achten wir darauf, die Zeit vor Weihnachten nicht bis in den Sommer auszudehnen. Daher starten die meisten hier im Ort um Allerheiligen in die Vorweihnachtszeit – spätestens beim Event „Dießen leuchtet“ sind dann alle dabei.
Krempels
Matroschka oder Babuschka – eine kleine Spurensuche
Ich gestehe – auch ich dachte immer, es handelt sich bei den Schachtelpuppen aus Russland um „Babuschkas“. Aber ein wenig Quellenforschung zeigt, dass dies ein wirklich weit verbreiteter, aber dennoch ein Irrtum ist. Richtig wäre „Matroschka“ oder auch „Matrjoschka“ beziehungsweise „Matryoschka“. Ist halt nicht so einfach, kyrillische Namen adäquat zu übersetzen 😉
Vorwehen zum Töpfermarkt
„Alle Jahre wieder“ verwandelt sich unsere so beschauliche kleine oberbayerische Marktgemeinde im Mai in das Auge des Hurrikans: der internationale Töpfermarkt am Ufer des Sees naht. Und auch wenn man glaubt, hier sei alles so ruhig – es wirbelt und weht rundherum, dass man Angst bekommen könnte.
Dießen leuchtet – heuer weihnachtlich weiß
Dieser Abend unter dem Motto „Dießen leuchtet“ ist inzwischen der wahre Startschuss für das heimische Weihnachtsgeschäft. Während die großen Discounter und auch die Geschäfte in den Städten schon seit Herbst mit Weihnachtsware locken – (oder auch manchen abstoßen, denn das ist nun wirklich nicht zu jedermanns Freude :-), rüsten die Geschäfte unseres kleinen Ortes am Ammersee ab Ende November zeitgleich einmal richtig auf. Passend zu „Dießen leuchtet“, ließ Frau Holle am Mittag auch noch echte, große Schneeflocken fallen…
Guter Rat ist nicht teuer …
Und da waren sie wieder – die entsetzen Augen eines Menschen, der einen Fehler gemacht hat und mich nun um Rat fragt.
Der Mann hat ein Haus im Nachbarort gekauft und schon mal mit dem Entrümpeln begonnen – eigentlich hat er natürlich nur den Müll verbrannt…
Man sieht nur, was man kennt
Ist euch schon mal aufgefallen, dass ihr etwas, was ihr ganz neu kennen gelernt habt, plötzlich überall findet. Man hat ein wenig das Gefühl, dass sich die ganze Welt verändert hat, denn auf ein mal taucht es ständig auf. Und man fragt sich unweigerlich, ob es da schon immer war oder ob es ganz neu erschienen ist?!
Die Antwort ist ganz einfach: es war schon immer da. Du hast es aber nicht wahrnehmen können, da du nicht wusstest, dass es dort ist.
Porzellan Ausgießer – die Schnapsnasen unter den Korken
Selbstverständlich kommt es beim Schnapstrinken nicht auf das Trinken von Alkohol selbst an.
Es geht allerorts viel mehr um die Zeremonie und Geselligkeit – ach ja: und um die Gesundheit. Daher haben sich unsere Urväter (die Mütter wahrscheinlich auch) bereits mit allerlei Ritualen und Dekorativem rund um diese weit verbreitete Tätigkeit beschäftigt und beim Schnäpseln mit Spielchen und Schnickschnack vom eigentlichen Trinkvorgang abgelenkt 😉
Omas gutes Tafelsilber
Update 2026 – der Preis für Silber ist 2025 um rund 130 % gestiegen. Tendenz – weiter nach oben. Daher lohnt sich ein Verkauf derzeit schon. Allerdings solltet ihr unbedingt den tagesaktuellen Preis kennen und eurer Kalkulation zu Grunde legen.
Schaut bei der Scheideanstalt nach.
Ich werde immer wieder gefragt, was man am besten mit dem Tafelsilber und Silberbesteck aus Omas Zeiten macht.
Ganz ehrlich: Benutzt es!
Denn vom Herumliegen wird es nicht besser, sondern unansehnlich schwarz.
Doch da liegt häufig der Haken. Denn die meisten, die mich so etwas fragen, möchten es eigentlich nicht benutzen …
Kindheitserinnerung mit Ahoj – Retrobrause
Ich kann mich noch gut an das Augenzwinkern des Kramers erinnern, der uns Kindern nach Mutters Einkauf (oder auch wenn wir alleine im Laden waren) einmal einen kurzen Griff in das große Bonbonglas erlaubte. Jedes Kind hatte natürlich so seine Lieblingssorte – aber im Glas tastend Rumsuchen war nicht drin – man war ja schon glücklich und dankbar überhaupt einen Bonbon geschenkt zu bekommen 😉