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Kategorie: Sammlerstück

Allerlei zum Rosenkranz – mit eigenem Märchen

Ein Rosenkranz ist mehr als ein zu eng geknüpftes Komboloi* mit katholischem Segen. Er ist täglicher Begleiter und wertvoller Schmuck, eine nicht nur rein mathematische Zähleinheit und handfeste Erinnerung an die Abfolge der Gebete. Zunächst als Paternosterschnur bezeichnet, ist diese Gebetskette die Vorlage des sogenannten Rosenkranzgebetes – meist wird ein Vaterunser von jeweils zehn Ave-Maria und variierenden Glaubenssätzen gebetet.

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Vintage Täschchen für den Abend hat frau nie genug…

Und es zeigt sich gleich, dass das Nachhaltigkeitskonzept von Krempels nicht nur dem Geldbeutel und der Umwelt guttut – diese alten Vintage Täschchen sind einfach besser verarbeitet, liebevoller designt und haben auch dadurch einen ganz eigenen Charme 😉

Da kommen die Billigteile aus den überall gleichen Fußgängerzonen/-läden der Welt nicht mit!

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Steiff – mehr als ein Kuscheltier

Das „Elefäntle“, ein Nadelkissen in Form eines Elefanten machten den Anfang. Im 19. Jahrhundert erobern die Steiff-Figuren von Giengen an der Brenz aus die Welt der Kinder und später auch der Sammler. Margarete Steiff gründet 1874 ein Filzkonfektionsgeschäft. Die gelernte Schneiderin verkauft trotz der Spätfolgen einer Kinderlähmung erfolgreich selbst angefertigte Kleidungsstücke und Haushaltsartikel. Auf die Idee zum Elefanten kommt sie durch ein Modejournal und gründete, eines der bekanntesten Spielwarnenlabel weltweit.

Steiff Teddy

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Matroschka oder Babuschka – eine kleine Spurensuche

Ich gestehe – auch ich dachte immer, es handelt sich bei den Schachtelpuppen aus Russland um „Babuschkas“. Aber ein wenig Quellenforschung zeigt, dass dies ein wirklich weit verbreiteter, aber dennoch ein Irrtum ist. Richtig wäre „Matroschka“ oder auch „Matrjoschka“ beziehungsweise „Matryoschka“. Ist halt nicht so einfach, kyrillische Namen adäquat zu übersetzen 😉

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Porzellan Ausgießer – die Schnapsnasen unter den Korken

Selbstverständlich kommt es beim Schnapstrinken nicht auf das Trinken von Alkohol selbst an.

Es geht allerorts viel mehr um die Zeremonie und Geselligkeit – ach ja: und um die Gesundheit. Daher haben sich unsere Urväter (die Mütter wahrscheinlich auch) bereits mit allerlei Ritualen und Dekorativem rund um diese weit verbreitete Tätigkeit beschäftigt und beim Schnäpseln mit Spielchen und Schnickschnack vom eigentlichen Trinkvorgang abgelenkt 😉

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Kinderstuhl von Flötotto

Ein echter Designklassiker aus deutschen Landen – der Schulstuhl von Flötotto aus Pagholz. Der ergonomisch geformte Sitz überzeugte in den 50er Jahren die Schulbehörden und begründete die Flötotto-Design-Welle. Rund 20 Millionen mal verkaufte Flötotto diese Sitzschale weltweit. Das Patent zu diesem Stuhlsitzform wurde 1952 vergeben – und es gibt inzwischen dennoch einige sehr ähnliche Sitzgelegenheiten…

Doch das tut weder der klassischen Schönheit, noch der Funktionalität einen Abbruch. Irgendwie adelt es ja den Designer auch ein wenig, wenn eine Sache so formvollendet ist, das andere keine andere Möglichkeit sehen, als es nachzubilden, oder 🙂

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Kuriose Fundstücke – Brautbecher

Der Braut – oder auch Hochzeitsbecher ist ein beweglicher Doppelbecher, dessen Ursprung der Überlieferung nach in einer (fast) tragischen Liebesgeschichte liegt:
Einst soll sich die schöne Tochter eines reichen, hohen Herren in einen armen, kleinen Goldschmied verliebt haben. Doch als der Vater davon erfuhr, ließ er den Goldschmied in den Kerker werfen. Er war in seinen Augen kein standesgemäßer, künftiger Gemahl für sein einziges Kind. Die Tochter verfiel in Trauer, jammerte und weinte und erweichte so des Vaters Herz:
 „Wenn dein Goldschmied mir einen Becher fertigt, aus dem zwei Personen gleichzeitig trinken können ohne einen Tropfen zu verschütten, so sollst du ihn zum Mann haben.“
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