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Kindheitserinnerung mit Ahoj – Retrobrause

Ich kann mich noch gut an das Augenzwinkern des Kramers erinnern, der uns Kindern nach Mutters Einkauf (oder auch wenn wir alleine im Laden waren) einmal einen kurzen Griff in das große Bonbonglas erlaubte. Jedes Kind hatte natürlich so seine Lieblingssorte  – aber im Glas tastend Rumsuchen war nicht drin – man war ja schon glücklich und dankbar überhaupt einen Bonbon geschenkt zu bekommen 😉

Und da es bei Krempels ja genau darum geht – um Kindheitserinnerung, das Vergangene, das Träumen – haben wir an der Theke immer ein Glas mit kleinen süßen Verführungen stehen. Nicht, dass unsere Kunden einen Zuckerschub brauchen, um die hohen Preise zu überleben. Vielmehr geht es um den süßen Abschluss eines Krempelsbesuches. Die Süßigkeiten wechseln dabei, je nach Laune und Vorrat und ermöglichen so natürlich unterschiedlichen Kunden ihre ganz eigene Kindheitserinnerung.

Mal sind es die gaumenfressenden Himbeerbonbons, kleine glitzernde Kaubonbons oder wie derzeit: ein bunter Haufen Ahoj-Brausebonbons.

Selbstverständlich ist der Griff in das Glas auch bei uns kostenlos und nicht mal unbedingt mit einem Einkauf verbunden.

Allerdings hatten wir nun eine Kundin, die völlig begeistert auf die Ahoj-Brause blickte und fragte, ob man die bei uns kaufen könne. Nein, meinte Eve, da dürfe man einfach zugreifen. Doch das wollte die Kundin nicht. Denn sie hatte es ausschließlich auf die roten Bonbons abgesehen und empfand es nicht als angemessen, sich davon einfach gleich mal fünf Stück rauszusuchen.

Alles Reden half nichts und erst als sie einen kleinen Obolus entrichtet hatte und sich ihre Bonbons genüsslich zusammengesucht hatte, verließ sie glücklich den Laden. So soll es sein.

Ahoj-Brause hat übrigens auch den Schritt in unsere Zeit gemacht: es gibt eine eigene Facebookseite* und auf der Homepage* kann man neben einigen netten Animationen doch auch interessante Dinge über das prickelnde Bonbon und seine Geschichte erfahren. Seit 2002 gehört Ahoj zu Katjes und damit nicht zur allmächtigen Nestlesippe. Auch gut zu wissen.

Allerdings habe ich nicht rausbekommen, warum Ahoi sich mit „j“ schreibt. Würde mich ja schon interessieren…

*Werbung

Dieser Artikel enthält Links zu Produzenten und persönliche Empfehlungen von mir. Ich bin dafür zwar weder bezahlt noch beauftragt, doch da ich Produkte nenne, muss ich dies als Werbung kennzeichnen.

 

 

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