Tischväschen oder Messerbänkchen – oder beides?

Es sind ja häufig gerade die kleinen Dinge, die einen schön gedeckten Tisch zu einem perfekt gedeckten Tisch machen. In diesem Fall legen wir euch diese zauberhaften kleinen Tischväschen ans Herz.

Schon an der Wortwahl „Tischväschen“ oder „Messerbänkchen“ erkennt man den Diminutiv (Merkspruch: -chen und -lein machen alle Dinge klein.) und dieser soll in diesem Fall ganz sicher nicht der Abwertung dienen 😉 – Verkleinerungsformen sind schließlich eine weit verbreitete Art der verbalen Liebkosung. Continue reading

Man sieht nur, was man kennt

Ist euch schon mal aufgefallen, dass ihr etwas, was ihr ganz neu kennen gelernt habt, plötzlich überall findet. Man hat ein wenig das Gefühl, dass sich die ganze Welt verändert hat, denn auf ein mal taucht es ständig auf. Und man fragt sich unweigerlich, ob es da schon immer war oder ob es ganz neu erschienen ist?!

Die Antwort ist ganz einfach: es war schon immer da. Du hast es aber nicht wahrnehmen können, da du nicht wusstest, dass es dort ist. Continue reading

Brautbecher

Kuriose Fundstücke – Brautbecher

Der Braut – oder auch Hochzeitsbecher ist ein beweglicher Doppelbecher, dessen Ursprung der Überlieferung nach in einer (fast) tragischen Liebesgeschichte liegt:
Einst soll sich die schöne Tochter eines reichen, hohen Herren in einen armen, kleinen Goldschmied verliebt haben. Doch als der Vater davon erfuhr, ließ er den Goldschmied in den Kerker werfen. Er war in seinen Augen kein standesgemäßer, künftiger Gemahl für sein einziges Kind. Die Tochter verfiel in Trauer, jammerte und weinte und erweichte so des Vaters Herz:
 „Wenn dein Goldschmied mir einen Becher fertigt, aus dem zwei Personen gleichzeitig trinken können ohne einen Tropfen zu verschütten, so sollst du ihn zum Mann haben.“

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